Vater vollbringt tödliches Exorzismus-Ritual an eigenem Sohn

In einer Familie im US-Bundesstaat Arizona haben sich dramatische Szenen abgespielt. Ein Vater hat seinen 6-jährigen Sohn getötet, weil er nach dessen Aussagen angeblich von einem Dämon besessen war.

Der 31-jährige Pablo Martinez soll seinem Sohn im Rahmen des Rituals den Rachen mit kochendem Wasser ausgespült haben, um ihn von dem schrecklichen Dämon zu befreien. Der 6-jährige Junge erlag wenig später im Krankenhaus seinen schweren inneren Verletzungen und würde dort für tot erklärt.

Laut dem „Daily Star“ hatte Martinez behauptet, dass sein Kind einen „Anfall unnatürlichen Zorns“ in der Badewanne gehabt habe. In Folge habe er den Kopf seines Sohnes unter kochendes Wasser gehalten, damit das Wasser „ihn von einem Dämon befreien“ würde. Bei der Tat soll der Vater „Ich muss es einfach tun“ geschrieben haben.

Die Mutter Romelia Martinez bekam die Szenerie im Badezimmer mit, wollte hereinstürmen , scheiterte aber an der verschlossenen Badezimmertür. Noch bevor die Mutter die Polizei rufen konnte, soll sie es angeblich telefonisch bei einem Priester versucht haben. Dieser war jedoch nicht zu erreichen. Warum sie überhaupt bei einem Priester angerufen hat, ist unklar.

Als die Behörden endlich eintrafen, war der Junge bereits tot und lag nackt auf einem Kissen. Sein Körper wies zahlreiche Verbrennungen am ganzen Körper auf. Hauptsächlich aber am Kopf, Ellbogen und den Unterarmen. Seine Schmerzen im Rahmen der Tat müssen laut Medizinern unerträglich grausam gewesen sein.

Im Banner-University Medical Center wurde der Junge kurz nach seiner Ankunft für tot erklärt. Für ihn kam nach der schrecklichen Tat jede Hilfe zu spät.

Sofort wurde Pablo Martinez wegen Mordes 1. Grades verhaftet. Die ausführende Behörde war dabei das amerikanische FBI. Er soll schnellstmöglich einem Haftrichter vorgeführt werden. Welche Strafe den Familienvater erwartet, ist bisher unklar. Möglicherweise wird er aber vor allen Dingen im Rahmen eines psychologischen Gutachtens untersucht werden um die tatsächliche Schuldfähigkeit feststellen zu können.