Tödlicher Unfall auf Oktoberfest in Potsdam

Ein tödliches Unglück hat sich auf dem Oktoberfest in Potsdam ereignet. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, soll eine 29 Jahre alte Frau von einem Fahrgeschäft gefallen und an ihren schweren Verletzungen verstorben sein.

Ereignet hat sich das folgenreiche Unglück auf dem Fahrgeschäft „Playball“ am späten Sonntagnachmittag. Das Karussell ist eines aus der Kategorie der sogenannten „Breakdancer“. Hier sitzen in der Regel zwei Personen nebeneinander in einer offenen Gondel. Diese befindet sich auf einer sich drehenden Plattform, welche sich dabei ebenfalls dreht. Die Fahrgäste sind in diesen Fahrgeschäften mit einem Bügel gegen das Hinausfallen abgesichert.

Wie der Sprecher der Polizei weiter mitteilte, habe die Frau, die eine Mitarbeiterin des Betreibers sein soll, zum Zeitpunkt des Anfahrens des Fahrgeschäfts auf der Plattform gestanden. Die 29 Jahre alte Frau aus Rumänien sei daraufhin gestürzt und habe sich die letztendlich tödlichen Verletzungen zugezogen. Nach dem Unglück ist das Fest bis auf unbestimmte Zeit geschlossen worden.

Offenbar kam für die verunglückte Frau jede Hilfe zu spät. Der Notarzt und die Sanitäter, die umgehend herbeigerufen worden waren, hatten noch versucht, die Frau zu reanimieren. Leider konnten sie diese aber nicht mehr retten. Nach dem Unglück waren sechs Notfallseelsorger im Einsatz. Diese betreuten Zeugen, die zum Zeitpunkt des Unglücks mit dem Karussell fuhren oder auf die Fahrt warteten. Dies betraf offenbar in erster Linie Teenager. Umgehend wurde der „Playball“ gestoppt und für weitere Untersuchungen beschlagnahmt.

Wegen des Verdachtes auf fahrlässige Tötung leitete die Polizei mittlerweile ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt ein. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen in der Zwischenzeit übernommen. Ebenso soll auch das Amt für Arbeitsschutz hinzugezogen werden.

Anfang Mai 2018 hat sich das letzte Unglück mit einem Karussell vom Typ eines „Breakdancers“ in Brandenburg ereignet. Beim Baumblütenfest in Werder an der Havel fiel damals eine übergewichtige Frau im Alter von 31 Jahren aus Templin in der Uckermark aus einem Fahrgeschäfte. Bei diesem Breakdancer mit dem Namen „Shaker“ war offenbar der Bügel nicht richtig eingerastet. Dabei ist sie dann aus großer Höhe auf die Plattform gekracht. Bei diesem Sturz hatte sie sich schwere Verletzungen an Kopf, Beinen und Armen zugezogen. Vor Fahrtbeginn war sie wegen ihres Körperumfanges noch gewarnt worden, dass der Bügel vor ihrem Bauch nicht eingerastet sei.