Tief Nils bringt heftiges Unwetter-Chaos

Auch wenn das Sturmtief Mortimer grade erst abgezogen ist, steht bereits der nächste Horror-Sturm in den Startlöchern. In den kommenden Tagen übernimmt das Sturmtief mit dem Namen Nils das Kommando und ist der Grund für Dauerregen, Gewitter und einer ziemlich kalten Brise über Deutschland. Fakt ist: Es wird extrem ungemütlich.

Vor allen Dingen Norddeutschland muss ab heute mit heftigen Regenfällen rechnen. In den Mittelgebirgen drohen außerdem laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde. Auf besonders hohen Bergen drohen sogar Böen mit Geschwindigkeiten von 90 Kilometern pro Stunde.


Land unter wird es auch in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen geben. Hier soll es laut DWD zu heftigem Dauerregen kommen. Angesagt sind bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter je 12 Stunden.
Während es im Norden, Westen und auch in der Mitte Deutschlands also ziemlich ungemütlich und kalt ist, ist es im Süden wenigstens recht warm. Hier werden es in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen sogar bis zu 20 Grad heute und in den kommenden Tagen.
Auch wenn Nils nicht ganz so heftig daher kommt wie Mortimer, läutet er unwiderruflich den Herbst ein. Übrigens warnt auch die Polizei vor Starkwinden auf den Autobahnen in ganz Deutschland. Hier ist besondere Vorsicht geboten um Unfälle zu vermeiden.

Die Schauer und Orkanböen halten laut Wetterdienst noch bis Mitte der Woche an. Gegen Mittwoch lässt der Regen in ganz Deutschland jedoch allmählich nach. In manchen Orten lässt sich dann auch wieder die Sonne erblicken. Temperaturmäßig pendelt es sich dann aber nur noch bei ungefähr 14 Grad ein. Typisch Herbst also. Der Sommer ist ein für alle Mal vorbei.

Am Wochenende soll es im Norden Deutschlands dann aber wieder ordentlich regnen. Im Süden hingegen bleibt es zumindest meist trocken. Allerdings müssen die Bewohner hier dann schon mit dem ersten Bodenfrost rechnen und dann bei Zeiten auch die Winterjacken auspacken.