Täglich festgekettet – Brutale Mutter foltert ihren Adoptivsohn

Die Nachbarn dachten jahrelang, Anna Z. sei eine fürsorgliche Mutter. Nun aber folgte der Schock. Täglich hat die Frau ihren Sohn gefoltert. Sogar festgekettet hat sie ihn. Für diese Taten muss sie sich nun vor Gericht verantworten.

Eine Mutter hat in der Ukraine ihren Sohn auf grausame Art und Weise gefoltert. Sie hat den achtjährigen Stas gefesselt, ihm den Mund mit Klebeband zugeklebt und ihn noch dazu wie einen Gefangenen gehalten. Für diese brutale Kindesmisshandlung und Folter ist Anna Z. nun angeklagt und vor Gericht gestellt worden.

Brutale Kindesmisshandlung! Die Kinder bitten die Nachbarn um Hilfe

Vier Kinder hat die Frau insgesamt adoptiert, unter anderem auch den kleinen Stas. Die Nachbarn hielten sie eigentlich immer für eine fürsorgliche Mutter. Wie sich nun herausstellte, war dies ein Trugschluss. Was in ihrem Alltag passierte, haben die Kinder den Nachbarn nun erzählt. „Die Kinder zeigten uns ein Foto von Stas, das auf ihrem Handy aufgenommen wurde. Seine Handgelenke und Unterschenkel waren mit Klebeband zusammengebunden. Die Kinder sagten, ihre Mutter habe Stas ständig gefesselt, um ihn zu bestrafen, weil er zu laut gesprochen habe. Wir haben die Polizei gerufen“, wird eine Nachbarin von lokalen Medien zitiert.

Als Bestrafung wurde der Junge (8) täglich festgekettet

Den Ordnungshütern, die sich Zutritt zu der Wohnung der Tatverdächtigen verschafften, hat sich ein schreckliches Bild geboten. Mit verbundenen Augen saß das Kind auf dem Boden, die Arme und Beine waren gefesselt. Dies berichtet die „Daily Mail“ nach Informationen aus Polizeikreisen. An seinem Hals trug er ein Halsband, daran war eine Kette befestigt. Nachdem die Polizisten ihn befreit hatten, brachten sie den Jungen in ein Krankenhaus und verhafteten die Mutter. Die anderen drei Kinder sind in Pflegeeinrichtungen untergebracht worden. „Keiner von ihnen will zurück zur Adoptivmutter. Sie haben Angst vor ihr“, zitiert die „Daily Mail“ eine Psychologin.

Anklage der Mutter wegen Folter

Die Mutter jedoch beteuert ihre Unschuld. Sie gab zu Protokoll: „Ich bin unschuldig. Ich habe viel für diese Kinder getan, um zu verhindern, dass sie sich selbst verletzen“. Wegen Kindesmisshandlung, Folter, rechtswidriger Freiheitsentziehung und Vernachlässigung der elterlichen Pflichten ist die Tatverdächtige nun angeklagt worden. Zwischenzeitlich ist sie für zwei Monate unter Hausarrest gestellt worden. Ihr drohen bei einer Verurteilung vor Gericht bis zu zehn Jahre Freiheitsentzug.