Stars flüchten vor verheerenden Flächenbränden in Kalifornien

Stars wie Orlando Bloom, Lady Gaga, Dana Schweiger und Thomas Gottschalk mussten bereits vor der Feuerhölle flüchten. Mit ihnen verloren Zehntausende ihren Wohnsitz in der Flammenhölle an der US-Westküste.

Waldbrände in Kalifornien haben verheerende Ausmaße angenommen: Mindestens 25 Menschen verloren bereits ihr Leben in den Flammen. Weitere Tote werden in den zahlreichen, niedergebrannten Grundstücken vermutet. Rund 10.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, darunter auch berühmte Stars wie Schauspieler Orlando Bloom („Herr Der Ringe“), Lady Gaga („A Star Is Born“), Cher, Til Schweigers-Ex Dana Schweiger sowie die „Charmed“-Schaupielerinnen Alyssa Milano und Shannen Doherty. Auch das Anwesen von Thomas Gottschalk ist abgebrannt.

Gleich zwei Brände
Gleich zwei Flächenbrände breiteten sich über den Westküstenstaat aus, bildeten eine enorme Hitze und verbrannten riesige Flächen. Wie die Feuerwehr berichtete, sollen mehr als 6450 Wohnhäuser niedergebrannt sein, 15.000 weitere Gebäude seien bedroht, 4000 Feuerwehrleute sind seit Donnerstag unentwegt im Einsatz.

Von einer Katastrophe in die Nächste
Nördlich von Los Angeles breitet sich das sogenannte „Woolsey Fire“ bei Malibu aus. Besonders tragisch für die Betroffenen: Auch durch die Stadt Thousands Oaks wütet das Feuer. Einen Tag vor Ausbruch des Großbrands erschoss ein Kriegsveteran hier 13 Menschen in einer Bar. News64 berichtete.

Eine Frau filmte ihre Fahrt durch die Flammenhölle:

„Camp Fire“ in Paradise
Die Katastrophe in Paradise wird bereits jetzt zu den schlimmsten Flächenbränden Kaliforniens gezählt. 23 der Toten fielen den dortigen Flammen im Norden des Bundesstaates zum Opfer. Das Ausmaß der Zerstörung sei kaum zu beschreiben, sagte die Bürgermeisterin dem US-Sender CNN.

Trump erhebt schwere Vorwürfe
US-Präsident Donald Trump zeigt sich vorwurfsvoll. Die zuständigen Behörden Kaliforniens, von den oppositionellen Demokraten regiert, legten seiner Meinung nach ein Missmanagement an den Tag, welches für das Ausmaß der Katastrophe verantwortlich sei. „Es gibt keinen Grund für diese massiven, tödlichen und teuren Feuer in Kalifornien außer dem schlechten Forstmanagement“, schrieb Trump auf Twitter. Der US-Präsident hatte den Behörden schon zuvor vorgeworfen, man habe sich nicht ausreichend um die Entsorgung von totem Gehölz in den Wäldern gekümmert. Als Konsequenz wolle er dem Staat Bundesmittel entziehen. Die Forstbehörden des Westküstenstaates weisen die Vorwürfe zurück. Sie machen den Klimawandel für das Feuer verantwortlich. Außerdem sei es auch in anderen Bundesstaaten zu Waldbränden gekommen.