Millionenschaden nach Brand beim Automobilzulieferer Bosch

Ein heftiges Feuer im größten deutschen Werk des Automobilzulieferers Bosch in Bamberg hat enorme Schäden im Millionenbereich zu verantworten.
Wie das Feuer zu Stande kam, ist bisher nicht bekannt. Die Brandfahnder der örtlichen Kriminalpolizei haben umgehend ihre Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen und erwarten schnelle Ergebnisse. Aktuell ist jedoch nur klar, dass kein Mensch bei dem Feuer verletzt wurde oder gar ums Leben kam.


Durch die Flammen jedoch wurde eine Fabrikhalle so stark beschädigt, dass man das Gebäude auf nicht absehbare Zeit in keinem Falle betreten sollte oder gar darf. Zu hoch seien die Risiken, dass Teile der Halle doch noch einstürzen und Menschen schwer verletzen können. Die Mitarbeiter, die noch kurz vor dem Feuer in eben dieser Halle gearbeitet hatten, konnten sich ausnahmslos und rechtzeitig in die nötige Sicherheit bringen.
Die Löscharbeiten begannen um 13.30 Uhr und damit nur Minuten nach dem Ausbruch des Feuers. Im Einsatz war hier die Werksfeuerwehr von Bosch selbst. Unterstützt wurden sie jedoch von Feuerwehren aus unmittelbarer Nähe. An dem Großeinsatz waren insgesamt mehr als 200 Einsatzkräfte beteiligt.

Auf Grund der starken Rauchentwicklung durch das Feuer bat die Polizei die nahe am Werk wohnenden Bürger darum, unter allen Umständen Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Streifenwagen sperrten die umliegende Straßen und leiteten den Verkehr weitestgehend um. Die Löscharbeiten dauerten in Summe etwa zwei Stunden. Nach dieser Zeit war das Feuer unter Kontrolle und die erste Warnung konnte aufgehoben werden.

Laut einer Sprecherin des Unternehmens muss die genaue Schadenshöhe, die durch das Feuer entstanden ist, nun noch geklärt werden. Fakt ist aber, dass es sich um einen Schaden im Millionenbereich handeln soll.

In dem Bamberger Werk arbeiten mehr als 7000 Beschäftigte. Es ist damit die mit Abstand größte Produktionsstätte von Bosch.