Mediziner stirbt an Corona-Teststelle

Am Montag kam es in Nordrhein-Westfalen zu einem sehr tragischen Ereignis. Dabei ist ein pensionierter Mediziner tot zusammengebrochen. Er hatte sich freiwillig für eine Unterstützung bei der Zentralen Abstrichstelle für Verdachtsfälle mit dem Coronavirus in Herford gemeldet gehabt.

Das deutsche Gesundheitssystem steht derzeit im Kampf gegen das Coronavirus und den damit verbundenen Erkrankungen an Covid-19 vor gewaltigen Herausforderungen. Daher ist jede mögliche Hilfe auch dringend erwünscht. Dies gilt auch für Studenten oder Personal mit medizinischen Hintergrund, die bereits im Ruhestand sind. Sie werden gebeten, ihre Expertise zur Verfügung zu stellen.

Einen pensionierten Arzt hat derweil ein tragisches Schicksal ereilt. Dieser hatte sich zur Unterstützung freiwillig angeboten. Wie das „Mindener Tageblatt“ berichete, ist der Mediziner an der Zentralen Abstrichstelle für Corona-Verdachtsfälle im Kreis Herford während der Tätigkeit zusammengebrochen. Obwohl der Mann umgehend in eine Klinik in der Nähe gebracht worden war, ist er leider an den Folgen des Zusammenbruchs gestorben. Gegenüber der Zeitung hat der Kreis Herford mitgeteilt, dass die Ursache für seinen plötzlichen Tod noch unklar sei, man aber davon ausgehe, dass es sich dabei um einen Herzinfarkt handelte.

Mitarbeiter sprechen Angehörigen Mitgefühl aus

Gegenüber der Zeitung bekundeten die Mitarbeiter, welche der Tote im Rahmen der Durchführung von Tests auf das Coronavirus unterstützt hatte, ihre tiefe Anteilnahme.
„Die Mitarbeiter der Abstrichstelle sowie der gesamten Kreisverwaltung trauern um den engagierten Mitarbeiter, das Mitgefühl gehört den Angehörigen des Verstorbenen“, zitiert das Blatt den Kreis Herford.

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