Grundschülerin auf der Schultoilette von 21-Jährigen missbraucht

In einer Grundschule im bayerischen Augsburg ereignete sich ein schrecklicher Vorfall. Eine Grundschülerin wurde auf der Mädchentoilette in ihrer Schule von einem Mann missbraucht. Ein Lehrer konnte dem Mädchen zur Hilfe eilen nachdem die Schreie des Mädchens gehört wurden.

Es ist ein unfassbarer Vorfall, der sich am Dienstag in der Wittelsbacher Grundschule im bayerischen Augsburg ereignete. Mitten am Tag, wird die Polizei an die Schule gerufen und den Beamten zeigt sich ein schockierendes Bild bei ihrer Ankunft.

Die Ermittler finden heraus, dass ein Mann eine neunjährige Schülerin im Schulgebäude angesprochen hatte, das Kind auf die Mädchentoilette lockte und sich dort an ihr verging. Doch die Neunjährige begann zu schreien, das hörte eine Mitschülerin. „Als das Mädchen um Hilfe schrie, reagierte eine Mitschülerin umgehend und verständigte einen Lehrer“, erklärte ein Polizeisprecher.

Lehrer überwältigt Sexualtäter
Der Lehrer begab sich umgehend zu der besagten Mädchentoilette und fand die widerwärtige Situation vor. Beherzt schritt der Lehrer ein und überwältigte den Täter. Umgehend wurde die Polizei alarmiert. Das Augsburger Polizeipräsidium wurde sofort alarmiert, dass sich ein Mann unberechtigt in der Schule aufhält und eine Schülerin belästigt.

Als die Beamten eintrafen, hielt der Lehrer den 21-jährigen Tatverdächtigen fest. Bei dem mutmaßlichen Vergewaltiger handelt sich um einen jungen Polen aus dem Raum Augsburg.

Nun geht man davon aus, dass die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den Mann beantragen wird. Die angegriffene Schülerin wird derzeit von Schulpsychologen betreut und steht unter Schock. Die Beamten machten jedoch keine näheren Angaben zum Wohl des neunjährigen Mädchens. Die Spurensicherung läuft zurzeit auf Hochtouren und ist noch nicht abgeschlossen.

Opfer wird von Schulpsychologen betreut
Auf die Wittelsbacher Grundschule in Augsburg gehen rund 350 Mädchen und Jungen. Die Ermittler vermuten, dass der Täter ganz bewusst zur Mittagszeit die Schule betrat, da um diese Zeit allgemein viel Kommen und Gehen ist. Mit diesem Vorgehen, konnte er die Schule ohne großes Aufsehen betreten.
„Während der Schulzeit fallen einzelne Personen natürlich im Schulhaus auf“, so der Bildungsreferent Hermann Köhler zur Zeitung „Augsburger Allgemeine“. Weiterhin erklärt Köhler: „An unseren Schulen sind die Türen nicht verschlossen. Die Schüler können nicht einzeln rein- oder rausgelassen werden. Das wäre lebensfremd.“