Fremdkörper in „Regensburger“-Würsten

Weil Fremdkörper in seinen Regensburger Würsten Verletzungen im Mund verursachen könnten, ruft das Unternehmen Ludwig Schelkopf ganz aktuell die besagten Würste zurück.

Der Artikel wurde laut der Metzgerei nur in der Region in und um München verkauft.

Betroffen sind unter Umständen Würste aus der Charge „273 MHD 18.10.2019“. Käufer dieser Produkte können die Würste auch ohne den entsprechenden Kassenzettel im Supermarkt zurückgeben und erhalten im Anschluss ihr Geld zurück. Das teilte das Unternehmen nun mit um seine Konsumenten zu besänftigen.


Der Rückruf betrifft rund 300 kg der Regensburger Würste. Bei dem Fremdkörper auf den ein Kunde gebissen hatte und der zu dem Rückruf führte, handele es sich um ein Metallstück im „Millimeterbereich“, wie eine Sprecherin des Unternehmens mitteilte. Auch gehe man nicht davon aus, dass sich noch weitere Fremdkörper in den Würsten befinden. Dennoch sei natürlich höchste Vorsicht geboten, weshalb der Rückruf vom Unternehmen immer noch als die richtige Wahl eingestuft wird.

Es ist schon der zweite beunruhigende Vorfall im Bereich „Wurstwaren“ innerhalb von wenigen Tagen. Erst kürzlich rief die Firma „Wilke“ keimbelastete Wurstwaren zurück, weil sie im direkten Zusammenhang mit zwei Todesfällen in der Bundesrepublik gebracht wurden. Darüber hinaus sollen rund 40 Menschen an schweren Lebensmittelvergiftungen leiden, nachdem sie Wurstwaren der Firma „Wilke“ konsumiert hatten.

Pressesprecher Dario Sarmadi von Foodwatch sagte zur Mittelbayerischen Zeitung erst am gestrigen Mittwoch: „Wir haben von den Behörden noch keine Klarheit darüber, welche Verkaufsstellen Wilkewurst ausgegeben haben.“ Betroffen sein könnten Fleischtheken, Einzelhandelsketten, aber auch Caterer, die in Krankenhäuser liefern.


Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte in naher Zukunft keinerlei Wurstwaren an öffentlichen Stellen konsumieren. Viele öffentliche Kantinen oder Restaurants, die Fleisch der Firma verarbeiten oder an Kunden verkaufen, nehmen hier nach den bekannten vergangenen Vorfällen bereits Abstand.

Noch ist die Thematik um die keimbelastete Wurst aber auch noch nicht ausgestanden.