Fahrradfahrer richtet Mann im Park hin

Unvorstellbar aber doch wahr. Mitten am Tag in einem Park kommt es zu einem brutalen Schusswechsel, dabei wird ein Mann regelrecht hingerichtet.

Es ist Freitagmittag, die Bäume spenden Schatten im Park des Kleinen Tiergarten im Stadtteil Moabit in Berlin. Kinderlachen mischt sich mit dem Zwitschern der Vögel. Plötzlich zerreißt ein lauter Knall die stimmungsvolle Ruhe. Zunächst denken die Menschen im Park an einen geplatzten Reifen, doch dann der Schock. Mitten am Tag wurde eine Schusswaffe abgefeuert. Sofort wird die Polizei von besorgten Mitbürgern gerufen. Also die Beamten in der Parkanlage an der Stromstraße Ecke Turmstrasse eintreffen sind sie geschockt.

Um 12 Uhr kommt es zur regelrechten Ermordung eines Mannes. Die Beamten geben per Twitter bekannt, dass ein unbekannter Fahrradfahrer im Park einen Mann erschossen haben soll. Umgehend wird ein Polizeihubschrauber geordert. Der Täter ist flüchtig und mit Hilfe von Helikopter und der Wasserschutzpolizei gesucht.

Die Polizeikräfte haben den Bereich rund um den Tatort großräumig abgesperrt. Über den Leichnam wurde ein Zelt aufgebaut, damit eventuelle Spuren hinreichend gesichert werden können. Die Spurensicherung und die Kriminaltechniker sind bereits vor Ort und versuchen den Tathergang zu rekonstruieren.

Während die einen Kollegen der Beweisermittlung an Land rundum die Uhr im Einsatz sind, wird auch im Wasser nach Beweismitteln und Spuren gesucht. Die Beamten gehen davon aus, dass der Täter sich der Waffe kurz nach der Tat entledigt hat. Daher sind Taucher in die Spree gesprungen, um dort und am Holsteiner Ufer nach der Feuerwaffe suchten. Der Tatort ist nur wenige Hundert Meter von der Lessingbrücke entfernt und könnte sich somit dort befinden.

Am Tatort wurde auch der Oberstaatsanwalt Ralph Knispel gesichtet. Dieser hat sich auf den Bereich der Clan-Kriminalität spezialisiert. Nun geht die Presse davon aus, dass es sich bei dem Mord um eine Tat aus der organisierten Kriminalität handelt.

Die Berliner Zeitung berichtete, dass es sich bei dem Getöteten um einen islamistischen Gefährder handele. Den neuesten Ermittlungen zu folge, stammte das Opfer aus Tschetschenien. Eine Obduktion der Leiche wird im Laufe des Abends vollzogen. Der Mann wurde von einem Fahrradfahrer im Park durch einen direkten Kopfschuss getötet. Medienberichten zufolge sollen bereits zwei Verdächtige festgenommen worden sein. Die Polizei bestätigte dies allerdings noch nicht.